Christina Daletska

Foto: Christina Daletska, Mezzosopran

Christina Daletska wurde 1984 in Lemberg (Ukraine) geboren. Sie studierte Geige bei ihrer Mutter und war mit zehn Jahren schon in London und Kopenhagen als Solistin mit dem Lwiw Jugendorchester zu hören. Noch vor ihrem 18. Geburtstag spielte sie die Violinkonzerte von Beethoven, Mendelssohn und Tschaikowsky mit verschiedenen ukrainischen Orchestern.

2003 kam Christina Daletska in die Schweiz, 2005 fand sie in Ruth Rohner ihre Gesanglehrerin und gewann schon im Jahr darauf Preise in ihren ersten drei internationalen Wettbewerben. Bald war sie in fast allen europäischen Ländern zu hören.

Sie sang Hauptrollen am Teatro Real, in den Opernhäusern von Zürich, Graz und Lyon. Konzerte mit Spitzenorchestern führten sie in Säle wie Barbican London, Théâtre des Champs-Élysées Paris, Gewandhaus Leipzig, Tonhalle Zürich, Festspielhaus Baden-Baden, Drottningholm Theater Stockholm u.v.a. Sie arbeitet mit Dirigenten wie Riccardo Muti, Ivor Bolton, Nello Santi, Daniel Harding und Thomas Hengelbrock.

Christina Daletskas Stimme besitzt eine ungewöhnliche Breite, die ihr Sopran- sowie Mezzosopran-Rollen und -Partien ermöglicht, und sie ist in Musik aus fünf Jahrhunderten zu Hause. Für die Uraufführung von Manourys Gesänge-Gedanken in Paris wurde sie von Pierre Boulez ausgewählt, und auch in Deutschland, Norwegen und Bosnien ist sie mehrmals mit neuen Werken aufgetreten.

Jüngste Erfolge und künftige Projekte umfassen ein Solorezital beim Beethovenfest Bonn, Nonos Prometeo mit Ingo Metzmacher und dem SWR-Sinfonieorchester in Amsterdam, Paris, Zürich und bei der Ruhrtriennale sowie Cherubino am Opernhaus Zürich.

Für die großzügige Unterstützung des Aargauer Kuratoriums ist die Künstlerin überaus dankbar.

Außerhalb der Musik betätigt sich Christina Daletska als engagierte Menschenrechtskämpferin – seit zwei Jahren ist sie offizielle Botschafterin für Amnesty International.

www.daletska.com

Termine