Katia Viel

Foto: Katia Viel

Nach ihrem Violin-Abschluss am Conservatoire de Musique in Toulouse tritt Katia Viel 2008 an der Haute École de Musique in Genf in die Violinklasse von Robert Zimansky und Patrick Genet ein und beginnt parallel das Studium der Barockvioline bei Florence Malgoire am Centre de Musique Ancienne. Diese drei Studienjahre, bereichert durch ein 4-monatiges Erasmus-Programm am Flämischen Königlichen Konservatorium in Brüssel, an deren Ende Katia ihr Bachelor-Diplom in Moderner Violine ablegt, sind geprägt durch viele entscheidende und wegweisende Kontakte im Bereich der Alten Musik. Dadurch motiviert, studiert sie von 2011 bis 2014 Barockvioline in der Klasse von Amandine Beyer an der Schola Cantorum in Basel und erhält dafür ein Diplom mit Auszeichung der Jury. Unter den zahlreichen Einflüssen, die sie prägen, beginnt sie ebenfalls Barockbratsche zu studieren. 2012 wird sie als erste Violine eingeladen, mit dem Orchester der Academia Giovanile Montis Regalis unter den Dirigenten Enrico Onofri, Amandine Beyer, Olivia Centurioni und Luigi Mangiocavallo zu spielen. Sie arbeitet mit dem Barockorchester La Cetra, dem Capriccio Barockorchester, der Camerata Bern, dem Parlement de Musique, dem Kesselberg Ensemble, dem Collegium Musicum de Lausanne, dem Ensemble Fratres, dem Theresia Youth Baroque Orchestra und wird regelmäßig von verschiedenen Ensembles eingeladen. Sie ist Mitglied des Ensembles I Pizzicanti und des Ensembles Abchordis, mit welchem sie eine CD mit Musik neapolitanischer Komponisten des 18. Jh. unter dem Label DHM aufgenommen hat, die im Januar 2016 erschienen ist.

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