Marie Friederike Schöder

Foto: Marie Friederike Schöder, Sopran
© Nadine Stenzel

Ob auf der Opernbühne oder im Konzert: Die lyrische Koloratursopranistin und Bachpreisträgerin Marie Friederike Schöder verzaubert und begeistert mit ihrer Spielfreude, ihrer klaren, farbenreichen Stimme und ihrer einnehmenden Präsenz Publikum wie Presse. Die wandelbare Sängerin reüssiert immer wieder bravourös in ganz unterschiedlichen Stilen, singt Barock, Klassik, Romantik oder Gegenwart gleichermaßen atemberaubend und voller Leidenschaft. Presto Classical bezeichnete sie unlängst als „Shooting Star der Barockszene“, deren Stimme „mit Leichtigkeit in die Stratosphäre“ reicht.

Marie Friederike Schöder stammt aus einem musikalischen Elternhaus – Mutter und Vater sind beide Opernsänger. Die Eltern Juliane Claus und Olaf Schöder sorgten als Gesangspädagogen für die Ausbildung der Sopranistin, die nach dem Gesangsstudium in Halle von 2009 bis 2013 dem Solistenensemble der Oper Halle angehörte. Seither ist sie freischaffend tätig und singt an großen Häusern wie der Semperoper Dresden und auf renommierten Konzertpodien wie dem Leipziger Gewandhaus. Zu ihrem Opernrepertoire gehören so wichtige Partien wie das Blondchen in Die Entführung aus dem Serail, die Königin der Nacht in Die Zauberflöte, Adele in Die Fledermaus, Martha in Martha oder der Markt zu Richmond, Angelica in Orlando oder Zerlina in Don Giovanni. Neben der Oper gilt die große Liebe der Sängerin der Kirchenmusik. 2008 gewann sie als erste Sopranistin der Geschichte des Internationalen Johann-Sebastian-Bach-Wettbewerbs den ersten Preis in Leipzig.

2013 erschien ihre erste Solo CD Amor mit der Vogtland Philharmonie bei ARS Produktion. 2015 folgte das Album My Favourite Instrument mit Xenia Löffler, der gefeierten Barockoboistin, und der Batzdorfer Hofkapelle bei dem Label ACCENT.

Marie Friederike Schöder ist regelmäßiger Gast bei Festivals und auf Konzerten im In- und Ausland wie beispielsweise bei der styriarte, dem Festival um Nikolaus Harnoncourt in Graz, bei den Festivals für Alte Musik in Köln und Regensburg, im Gewandhaus Leipzig, bei den Händel-Festspielen in Halle und Göttingen, am Stadttheater in Gießen, den Tagen der Mitteldeutschen Barockmusik sowie den Barockfestspielen in Frankfurt am Main und Batzdorf. Auch beim Leipziger Bachfest, in der dortigen Thomaskirche, der Nikolaikirche Leipzig und bei den Merseburger Orgeltagen ist sie immer wieder zu erleben. Sie ist aktives Mitglied der Kölner Gesellschaft für Alte Musik und arbeitet intensiv mit der Batzdorfer Hofkapelle, der Lautten Compagney Berlin, Michael Hofstetter und der Neuen Hofkapelle Graz zusammen.

www.mariefriederikeschoeder.de

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