Dina König

Foto: Dina König, Alt
© Martin Chiang

Die Altistin Dina König wurde 1991 in Kasachstan geboren. Ihre außergewöhnliche musikalische Begabung wurde früh erkannt, und so erhielt sie bereits mit neun Jahren Klavier- und Geigenunterricht. Ihre Liebe zum Gesang entdeckte sie mit 16, und diese Liebe führte sie in eine professionelle Ausbildung, die sie 2008 an der Berufsfachschule für Musik in Altötting mit dem Hauptfach Gesang bei Sabine Schütz begann und 2012 mit einem ausgezeichneten Abschluss des künstlerischen Aufbaujahrs beendete. Seit September 2012 studierte sie an der Schola Cantorum Basiliensis in der Klasse von Evelyn Tubb und Gerd Türk, wo sie den Bachelor im Sommer 2015 erfolgreich abgeschlossen hat.

In diversen Meisterkursen und Workshops u.a. bei Andreas Scholl, Peter Kooij, Sara Mingardo, Anthony Rooley, Margreet Honig, Alessandro De Marchi und Teilnahme an Konzerten bei den Festtagen Alter Musik Basel mit dem Ensemble Café Zimmermann unter der Leitung von Pablo Valetti, der Académie Aix-en-Provence, dem Salzburger Barockorchester und dem Barockorchester laVerdi Milano konnte die junge Sängerin verschiedenste Aspekte des großen Feldes Gesang vertiefen. Sie nahm darüber hinaus an zahlreichen Projekten in der Reihe der Abendmusiken in Basel unter der Leitung von Jörg-Andreas Bötticher und Projekten mit Markus Hünninger in Frankreich teil.

Sie sang Solopartien im Gloria von A. Vivaldi, im Messiah von G.F. Händel, dem Weihnachtsoratorium und der Johannespassion von J.S. Bach mit dem Salzburger Barockorchester und dem Bach Orchester Fürstenfeldbruck.

Sie ist ein festes Mitglied im La Cetra Vokalensemble unter der Leitung von Andrea Marcon, mit welchem sie bei den Händel-Festspielen in Halle und der Oper Medée von Marc-Antoine Charpentier sowie an weiteren Produktionen teilnehmen konnte. Ihr Theaterdebüt feierte sie im März 2015 in der Solorolle des Holofernes in der Ballettproduktion Juditha triumphans von Antonio Vivaldi im Theater Basel.

Neben dem Schwerpunkt auf Alter Musik liebt es die Sängerin, sich sowohl in zeitgenössischer Musik als auch in anderen Stilen zu bewegen.

Sie will sich frei, als offener musikalischer Geist nicht auf bestimmte Stile oder Zeiten festlegen müssen, und diese Freiheit lebt sie gerne in neuen Projekten, Stücken und Epochen aus, um vielseitig und flexibel zu bleiben.

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